Etwas selbstreflexives und Frustabbauendes.
- Feminazis, die Wörter wie “Salzstreuerin” benutzen und der Meinung sind, geschlechtliche Gleichstellung bedeutet, dass Frauen immer zu erst an der Reihe sind.
- Kritiker und Rezensenten, die im Glauben leben, ihre Meinungen seien wichtig.
- Sogenannte “Gläubige”, die ohne jeden Zweifel an Gott glauben, aber unbedingt überprüfen müssen, ob die Bank frisch gestrichen ist.
- Kopierschutz, der sogar mich als ehrlichen Käufer bescheißt, nicht aber den Raubkopierer von nebenan.
- Körperliche Ertüchtigung, weil ich einfach faul bin. Solange Bewegung nicht passiv ist, möchte ich davon nichts wissen.
- Sportfans, bei denen Sport über alles geht, aber selbst noch nie einen Ball aus der Nähe gesehen haben.
- “Promi-Experten”, die nur bekannt geworden sind, weil sie Dieter Bohlen flach gelegt haben.
- Dieter Bohlen.
- Mario Barth, weil er für seine Unzulänglichkeit Geld einsackt und seit Jahren immer die gleichen, lahmen Witzchen reißt.
- Apple, weil ein dampfender Haufen Kot mit Schirmchen trotzdem Kacke bleibt.
- Anhänger der Genetiv-Gestapo oder Konjunktiv-SS, die es tatsächlich wagen, mich IN MEINEM DEUTSCH ZU VERBESSERN, weil sie ein einziges Mal in ihrem Leben zwei Seiten in einem Buch von Bastian Sick gelesen haben und sich nun für elitäre Studiengänger der Germanistik halten.
- Die deutsche Fernseh(unter)welt, die wir dank halsabschneiderischen Organisationen wie der GEZ auch noch zum Teil selbst finanzieren.
- Die GEZ. Und die GEMA. Und ähnliche halsabschneiderische Organisationen.
- Technik, wenn sie nicht funktioniert. Wir haben einen einwandfrei funktionierenden Roboter auf den Mars geschossen, der nach Überresten von Wasser auf einem überdimensionalen Sandkasten sucht, aber ein bisschen billiges Plastik und Drähte kann einfach nicht richtig arbeiten.
- Lizenz-Spiele und jährliche Sportspielaufgüsse, welche absolut keine Innovation bieten, dafür aber mehr Geld den Firmen in die Tasche stecken, die es mittlerweile als Toilettenpapier benutzen können, um sich ihren schmierigen Hintern abzuwischen.
- Widersprüchlichkeiten in allen Formen. Menschen, welche die heutige Gesellschaft verabscheuen, sich aber trotzdem jedes Wochenende mit Vorliebe bis zur Besinnungslosigkeit betrinken, haben vermutlich aufgrund fehlender Hirnzellen den Sinn ihrer Meinung nicht ganz verstanden.
- Der moderne Vernetzungswahn und soziale Netzwerke. MySpace, Twitter, Facebook und Konsorten. „Willi hat eine Kackwurst geschissen. Möchtest du den Geruch mit ihm teilen? Ja – Nein – Eigene Kackwurst scheißen.“ Wie sozial ist ein soziales Netzwerk, wenn eine Freundschaft zu einem Menschen durch einen Klick auf einen „Freundschaft annehmen“-Button besteht? Eine reale Existenz reicht mir, ich benötige nicht noch 20 digitale.
- Zwangsbedürfnisse. Manchmal wirklich schlimm, aber man muss sich auch zusammen reißen. Denn schließlich kann ich nicht ständig umher laufen und Leute umbringen.
- Menschen, die sich für den Zenit im Universum betrachten und sich einen Dreck um ihr Umfeld scheren. Nichts hebt die eigene Stimmung mehr, als eine gehörige Portion Ignoranz.
- Wenn es sonst noch eine Sache gibt, die ich über alles hasse, dann ist es Alles.
Jetzt geht’s mir besser.