In meiner Abwesenheit auf Klassenfahrt wurden alle dazu aufgefordert, etwas für den “bunten Abend” beizusteuern. Egal ob Gesang oder Gedicht, jeder sollte sich nützlich machen. Ich und meine Gruppe haben uns schließlich für ein Gedicht entschieden, dass ich hier mal veröffentliche.
Die Abschlussfahrt der Klassen 10 ging los,
aller Leuts Vorfreude war groß.
Auf den Bus warteten wie bei Wetter und Wind,
die Fahrt ging los ja nicht sehr geschwind.Pure Anstrengung auf dem Weg zum Ziel,
mit Gesang und Gestank sehr, sehr viel.
Wir konnten nicht schlafen aufgrund der Masse,
deswegen war die Fahrt nicht so klasse.Die Zimmerverteilung war gemacht,
die Hinreise somit geschafft.
Nur unzufrieden mit seinem Zimmer war der Jan,
und so der Sesselschlaf begann.
Er trug den Sessel in unser Zimmer,
und so kam er und ging nimmer.Das Skifahren war ein Erlebnis wie keines gleichen,
nichts konnte den Bergen das Wasser reichen.
Man konnte all seine Sorgen niederlegen,
und sich so komplett der Piste hingeben.Alle fielen abends geschafft ins Bett,
und schliefen wie auf einem Brett.
Nur Lucas machte in der Nacht seltsame Laute,
und er so seinem Nachbarn den Schlaf raubte.
Auch der Arne schlug und schnarchte laut in der Nacht,
und kassierte fast einen Tritt in sein Gemacht.Das Essen schmeckte nicht allen,
und brachte die Mägen zum Wallen.
Fabian selbst konnte nur klagen,
denn er hatte nur Flüssiges im Magen.Die Gemeinschaft am Anfang war exzellent,
so wie es eigentlich jeder kennt.
Doch dann vergingen die ersten Tage,
und jeder legte alles auf die goldene Waage.Dennis hatte eine starke Phase,
und legte sich an mit der großen Nase.
Ansonsten war er so langweilig,
da fiel uns kein Reim mehr ein.Was wir damit sagen wollen,
die Fahrt hätte besser laufen sollen.
Trotzdem war sie unvergleichbar,
und ihre Eskapaden unerreichbar.Danke für die schönen Stunden,
wir waren euch allen wirklich sehr verbunden.
Nicht gerade ein Meisterwerk an Kreativität. Was soll’s.